Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Leitbild der Hochschule

Die Hochschule fĂŒr nachhaltige Entwicklung Eberswalde versteht sich als demokratisch verfasste, weltoffene Hochschule. Wir gewĂ€hrleisten die im Grundgesetz verbriefte Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre und gewĂ€hren im Rahmen der Grundgesetztreue die Vielfalt der Meinungen und Methoden. Wir sind dem Ziel verpflichtet, eine bedarfs- und zukunftsorientierte Ausbildung auf dem aktuellen Stand von Theorie und Praxis unter BerĂŒcksichtigung der Prinzipien nachhaltigen Handelns zu vermitteln.

Verantwortung in der Gesellschaft

Auf dem Boden des demokratischen Rechtsstaates bekennt sich die Hochschule zu zwischenmenschlicher Toleranz, SolidaritĂ€t und gesellschaftlicher Verantwortung von Wissenschaft und Technik. Der Auftrag zur Wahrnehmung von Bildungsaufgaben und zur Pflege angewandter Forschung grĂŒndet auf den Anforderungen von Wissenschaft und Gesellschaft. Durch die schöpferische und kritische ErfĂŒllung dieses Auftrages wirken wir am wirtschaftlichen, technischen, sozialen und kulturellen Fortschritt und an der Zukunft des Einzelnen und der Gesellschaft mit.


Tradition und Innovation

Das innovative Entwicklungspotenzial der Hochschule entspringt der Integration lokaler akademischer Tradition in die moderne Wissen-schaftsentwicklung. In der Zusammenarbeit der Fachbereiche sehen wir ein wichtiges kreatives Mittel zur Entwicklung der Hochschule. InterdisziplinaritĂ€t ist eine zentrale Leitlinie unseres Wirkens.


Mit der Natur fĂŒr den Menschen

Lehre und Forschung sehen sich in der ĂŒbergreifenden Zielstellung einer ZukunftsfĂ€higkeit verpflichtet, die in der Einheit von Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung besteht. Erhaltung der Vielfalt der Natur und deren Nutzung sind fĂŒr uns kein Gegensatz.


Durch Kooperation zu komplexem Handeln

Wir setzen das Prinzip globaler Verantwortung im lokalen Handeln um durch anwendungsbezogene Forschung in Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft sowie durch zunehmenden Austausch und Kooperation mit auslĂ€ndischen Hochschulen und Institutionen. Dazu gehört auch das Bewusstsein politischer Verantwortung  fĂŒr die Kommune. Lehre, Forschung und Praxis werden von Menschen fĂŒr Menschen gemacht. Persönlichkeitsbildung, interdisziplinĂ€re Offenheit, kollegiale Zusammenarbeit, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikations-, Urteils- und KritikfĂ€higkeit sind fĂŒr uns unverzichtbar. Wesentlich fĂŒr die innere Verfasstheit und Kultur der Hochschule sind die Gleichberechtigung der Geschlechter, die Einbeziehung der Studentinnen und Studenten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse und die Transparenz des Verwaltungshandelns.

FĂŒr Demokratie, Vielfalt und Toleranz

Hochschulen sind ein Ort von Bildung, Weiterbildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur. In ihnen verwirklichen verschiedene Menschen aus verschiedenen LĂ€ndern ihr Recht auf individuelle Entfaltung und auf Bildung. Vor diesem Hintergrund haben Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus an unserer Hochschule keinen Platz. Die Brandenburger Hochschulen bekennen sich mit dem gemeinsamen Positionspapierzu Demokratie, Vielfalt und Toleranz.

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Fremdenfeindlichkeit ist ein Thema, das nicht erst seit der FlĂŒchtlingsherausforderung 2015 in vielen Orten fĂŒr Diskussionen sorgt. Ausgehend von der Kampagne „Weltoffene Hochschulen - Gegen Fremdenfeindlichkeit“ der Hochschulrektorenkonferenz wollen wir zusammen mit weiteren deutschen Hochschulen ein klares Zeichen fĂŒr Toleranz und gegen Rassismus setzen. 



Eine Konkretisierung dieses Leitbilds ist in unseren NachhaltigkeitsgrundsÀtzen erfolgt.