Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Das Studium

Der Masterstudiengang „Regionalentwicklung und Naturschutz“ erstreckt sich ĂŒber vier Semester. Der Aufbau des Studiengangs lĂ€sst sich kurz folgendermaßen beschreiben:

Im ersten Semester sind alle Module Pflichtveranstaltungen. Es werden insgesamt fĂŒnf Module angeboten, die auch darauf abzielen, fĂŒr die aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommenden Studierenden eine gemeinsame Wissensgrundlage zu schaffen. Im Modul „Umwelt - Gesellschaft - Nachhaltigkeit - Eine EinfĂŒhrung“ können Sie die Mitstudent*innen kennen lernen und einen Überblick zur gesamten Thematik Regionalentwicklung und Naturschutz gewinnen. Zum Ende des ersten Semesters entscheiden Sie sich fĂŒr eine der zwei Spezialisierungsrichtungen.

Das zweite Semester besteht aus Pflichtmodulen, die in der großen Gruppe gemeinsam durchgefĂŒhrt werden. Darunter sind — passend fĂŒr das Sommersemester — eine Reihe von Exkursionen. Erstmals können Sie auch Wahlpflichtmodule belegen, die sich danach bestimmen, welche Spezialisierungsrichtung Sie gewĂ€hlt haben. Angeboten wird auch ein Modul mit der Bezeichnung „Spezialthema“: Dieses Modul gibt Ihnen die Möglichkeit eine Lehrveranstaltung in einem anderen Masterstudiengang an der Hochschule in Eberswalde oder einer anderen Hochschule zu besuchen und sich darin prĂŒfen zu lassen. Voraussetzung ist natĂŒrlich, dass es sich um ein Modul fĂŒr Masterstudierende handelt und die erforderlichen Creditpoints erworben werden.

Weitere Informationen zum Spezialthema und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Ein großer Teil des dritten Fachsemesters wird bestimmt durch die Projektarbeit (Projektarbeit und ganzheitliche Projektgestaltung). Sie bearbeiten in Kleingruppen von vier bis sechs Studierenden ausgewĂ€hlte Projekte zusammen mit Praxispartner*innen und schließen diese mit einem Projektbericht zum Ende des Semesters ab.


Das abschließende vierte Semester ist stark auf die Erstellung der „Master Thesis“ fokussiert. Zum gegenseitigen Austausch dient ein Kolloquium, das begleitend angeboten wird. Die in diesem Modul abzulegende mĂŒndliche PrĂŒfung stellt neben der Master Thesis die letzte PrĂŒfungsleistung dar, die Sie zu erbringen haben, um das Studium erfolgreich abzuschließen.

Den Modulkatalog fĂŒr den Studienbeginn mit dem WS 2017/2018 finden Sie hier.


Ihre Dozenten und Dozentinnen und deren ZustÀndigkeiten




Zum erfolgreichen Studium trĂ€gt in hohem Maße bei, dass in unserer Hochschule die Gruppe der Studierenden bei ca. 40 StudienplĂ€tzen gut ĂŒberschaubar ist und die Dozent*innen klare Verantwortlichkeiten ĂŒbernommen haben, zu denen Sie angesprochen werden können.

Die Studiengangsleitung hat inne: Prof. Dr. Horst Luley. Er ist fĂŒr die ĂŒbergeordneten Fragen zustĂ€ndig und vertritt den Studiengang auf der Ebene des Fachbereiches. Die am Ende des Semesters stattfindenden Auswertungen wie auch die Zusammenarbeit mit den studentischen Semesterkoordinatoren gehören ebenfalls zu seinen Aufgaben.

Möglicherweise haben Sie Prof. Dr. Heike Molitor vor Beginn des Studiums in ihrer Aufgabe als Studienfachberaterin kennen gelernt. In dieser Funktion können Sie sie auch im Laufe des Studiums zu allen Fragen der Studienorganisation ansprechen.

FĂŒr den regulĂ€ren Ablauf und die DurchfĂŒhrung der einzelnen Module ist jeweils ein*e Dozent*in als Modulverantwortliche*r benannt. In der Modulbeschreibung können Sie nachlesen, wer fĂŒr welche Lehrveranstaltungen als Modulverantwortliche*r tĂ€tig ist. Die Modulverantwortlichen koordinieren die DurchfĂŒhrung der Lehrveranstaltungen und die dabei auch noch eingesetzten weiteren Dozenten oder HonorarkrĂ€fte, Lehrbeauftragten etc.

Welche Kompetenzen erwerben Sie im Studiengang RuN?




Der Studiengang bildet interdisziplinĂ€re Fachleute aus, die in der Lage sind, endogene Potentiale von Regionen zu erkennen und regionale Entwicklungsprozesse im Sinne der Nachhaltigkeit zu gestalten. Die Absolvent*innen sind insbesondere befĂ€higt, auf naturschutzfachlicher und sozial-ökologischer Grundlage die Bewahrung und Inwertsetzung natĂŒrlicher und landschaftskultureller Potenziale zu fördern. Die Studierenden erlangen die FĂ€higkeiten, regionale Entwicklungsziele und -strategien zu entwerfen und deren Umsetzung gemeinsam mit den regionalen Akteuren sowie unter Nutzung von EU-kofinanzierten Förderprogrammen zu koordinieren. Hierzu werden die fĂŒr die Praxis erforderlichen interdisziplinĂ€ren Kenntnisse aus Natur-, Sozial-, Human-, Wirtschafts- und Planungswissenschaften vermittelt. Die Absolvent*innen sind nach Abschluss des Studiums befĂ€higt, Analyse-, Planungs- und Gestaltungsprozesse im Rahmen einer integrierten nachhaltigen regionalen Entwicklung unter besonderer BerĂŒcksichtigung von Naturschutzbelangen eigenverantwortlich durchzufĂŒhren

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Studierende ĂŒben sich in Moderation

In einem zweitĂ€gigen Training ĂŒben die Studierenden des 2. Semesters die Moderation von GruppengesprĂ€chen: Ein sehr wichtiges Handwerkszeug in der Regionalentwicklung. (Foto: Drechsler 2015)