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Neues Projekt stärkt kleine und mittlere Unternehmen für nachhaltige Wirtschaft

HNEE-Forschungsteam arbeitet mit regionalen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an einem Konzept, diese als Change Agents* von Morgen zu stärken. Für die Erprobung von passenden Weiterbildungskursen werden derzeit deutschlandweit Pilotunternehmen gesucht.

98 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen (KMU). Ihr Potenzial, die Wirtschaft der Zukunft umweltverträglicher, fairer und sozialer zu gestalten, ist enorm. Doch oftmals stehen ihnen zu wenige Ressourcen zur Verfügung und es fehlt an Wissen und Kompetenzen, die bestehenden Möglichkeiten zu entdecken und umfassend auszuschöpfen. „Genau hier setzen wir an, da wir in kleinen und mittleren Unternehmen die Akteure sehen, die den Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung voranbringen können“, sagt Nadine Dembski von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), die das Projekt „Entwicklung, Erprobung und Implementierung eines Qualifizierungsprogramms für KMU zum Thema nachhaltige Gebrauchsgüter“ koordiniert. Sie und das Projektteam, wozu die Kooperationspartner das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (iöw) und der Verein UnternehmensGrün, Bundesverband der grünen Wirtschaft e.V. gehören, gehen davon aus, dass es viele potenzielle Change Agents unter den KMU gibt, die sich mit grünen Innovationen, Digitalisierung und der Entwicklung und Gestaltung fairer Gebrauchsgüter auseinandersetzen und diese auch produzieren (wollen). Dazu zählen gleichermaßen Handwerker*innen, Dienstleister*innen, Familienunternehmen sowie Stadt- und Landbetriebe.

„Wie muss eine berufsbegleitende Weiterbildung konzipiert sein, so dass sie auch zu den Betriebsabläufen der Unternehmen passt?“, fragt HNEE-Prof. Dr. Benjamin Nölting, Projekt- und Studiengangsleiter Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement. Bisher erreiche die Eberswalder Hochschule noch zu wenige Betriebe. Diese hätten jedoch einen Bedarf in punkto Kundenakzeptanz, Stakeholdermanagement und neue Nutzungsmodelle. „Insbesondere die Kund*innen stellen zunehmend die Frage, woher Produkte kommen und wie sie hergestellt wurden. Aspekte einer fairen und nachhaltigen Produktion gewinnen an Bedeutung. Diese Entwicklung erreicht auch KMU und stellt sie vor neue Herausforderungen“, beobachtet Nadine Dembski.

Mit einer Umfrage im Rahmen des Projekts, das bis Juli 2019 von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird, wollen die Expert*innen nun konkrete Bedarfsansprüche seitens der KMU sowie Feedback zu deren Erfahrungen in punkto nachhaltige Entwicklungen in ihren Betrieben ermitteln. „Mit dem Projekt schaffen wir ein Angebot für Qualifizierungen für nachhaltige Produktentwicklung, das auf die besonderen Bedingungen von KMU zugeschnitten ist“, erläutert Nadine Dembski. Aktuell bietet die HNEE verschiedene Qualifizierungen zum Thema Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement (Zertifikatskurse, Zertifikatsprogramm und Master of Arts) an - mit dem neuen Projekt wird das Angebot nun noch weiter ausgebaut.

Teilnahme bei der Umfrage:

Für die Umfrage können sich Unternehmen ab 23. April auf folgender Webseite www.hnee.de/dbu-kmu anmelden.

Weitere Informationen:

- zum Projekt www.hnee.de/dbu-kmu

- zu Weiterbildungsangeboten des Strategischen Nachhaltigkeitsmanagements: www.hnee.de/snm

- zu den Kooperationspartnern: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (iöw) www.ioew.de und
UnternehmensGrün, Bundesverband der grünen Wirtschaft e.V. www.unternehmensgruen.org

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Fachkontakt
Nadine Dembski
Projekt- und Studiengangskoordination
Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement
Telefon: 03334 657-313
E-Mail: nadine.dembski@hnee.de

Pressekontakt
Annika Bischof
Forschungs- und Transfermarketing/ Hochschulkommunikation
Telefon: 03334 657-227
E-Mail: annika.bischof@hnee.de


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